14. Oktober 2018

 

TSG Kaiserslautern II - SV Katzweiler 4:7 (3:3)

 

Am Sonntag gab es für die Jungs aus dem Lautertal nur eine Devise: 3 Punkte und den Sieg aus der Vorwoche vergolden.

Dass die Mannschaft die vorgegebene Marschrichtung (grundsätzlich) verstanden hatte, zeigte sich bereits in den ersten Minuten. Das Spiel begann furios und perfekt für den SVK. Nach 2 Minuten konnte Daniel Mai eine Unstimmigkeit in der Hintermannschaft des TSG nutzen und den Ball im zweiten Versuch zum 0:1 ins Netz schieben. Das 0:2 folgte unmittelbar im Anschluss. Ein perfekt getimter Ball von Weißmann erreichte Daniel Heymann, der vorm Tor keine Nerven zeigte und den Ball cool einschob (4.).

Wer allerdings damit rechnete, dass sich das Spiel im Anschluss zu einem Einbahnstraßenspiel in Richtung des Tors der TSG entwickelt, sollte kurz darauf bereits den ersten Dämpfer erhalten. Nach einem Fehlpass von Dennis Förster erlief Sebastian Schohl einen Ball in die Tiefe und flankte auf den langen Pfosten. Der Linksaußen Paul Bitz legte von dort in den Rückraum und Jerry Ewert, den die Hintermannschaft des SVK nie vollends in den Griff bekam, vollendete durch die Beine von Daniel Lembach zum 1:2 (6.). Von diesem Rückschlag erholte sich der SVK in der Folge nicht und verlor komplett den Faden. Folgerichtig kam der TSG zu einigen Chancen, von denen Sebastian Schohl eine zum 2:2 (19.) nutzen konnte. Viel konnte er jedoch nicht dafür. Einen recht harmlosen Ball von der rechten Seite ließ Lembach mittig vors Tor prallen, Stefan Brendel wollte das Gegentor noch verhindern, sein Klärungsversuch ging jedoch in die falsche Richtung. Statt ins Toraus zu klären, schoss er den Gästestürmer an und der Ball landete im Netz. Nach dem Ausgleich entwickelte sich ein von Fehlpässen und Unstimmigkeiten geprägtes Spiel im Mittelfeld ohne die ganz klaren Torchancen. Ein Tor von Daniel Heymann wurde vom Schiedsrichter augrund einer vermeintlichen Abseitsposition nicht anerkannt. In der 34. Minute konnte sich der SVK endlich wieder vor das Tor der Hausherren kombinieren. Über Marco Geib gelangte der Ball zu Daniel Mai. Der ließ seinen Gegenspieler stehen, spielte überlegt in den Rückraum und Marco Weißmann konnte sein 1. Tor des Tages erzielen. Bis zur Pause sollte die Führung allerdings erneut nicht reichen. Nach einem Einwurf des TSG gelangte erneut Ewert an den Ball. Mit einem Wackler drehte er sich um den in dieser Situation erneut recht unglücklich agierenden Brendel herum, der den ungefährlichen Schuss auch noch abfälschte und zu einer für Lembach unhaltbaren Bogenlampe machte (38.). So ging es mit einem 3:3 in die Halbzeit.

Die Mannschaft des SVK nahm sich für die 2. Halbzeit erneut viel vor und wollte endlich zeigen, dass sie die qualitativ bessere Mannschaft ist. Das erste Tor fiel diesmal allerdings für die TSG. Der früh eingewechselte Jakob Soles bekam den Ball durch die Schnittstelle der Abwehr, lief noch einige Meter und vollendete mit einem satten Schuss ins kurze Eck (53.). Glücklicherweise erholten sich die in schwarz gekleideten Gäste schnell von diesem Rückschlag und konnten durch Marco Weißmann mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter quasi im Gegenzug ausgleichen (55.). Der eingewechselte Sandro Schröder wurde im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Mit den Einwechslungen von Aljoscha Schmitt und Sandro Schröder erhielt das Offensivspiel des SVK mehr Struktur. Schröder agierte im Sturmzentrum neben Daniel Heymann und war einer der Hauptdarsteller der Endphase des Spiels. Nachdem er zuvor bereits den Elfmeter zum Ausgleich herausholte, war er auch an der Entstehung des 4:5 beteiligt, indem er einen Eckball erkämpfte. Die perfekt an den kurzen Pfosten getretene Ecke von Weißmann konnte von Kopfballungeheuer Daniel Mai ins lange Eck geköpft werden (74.). Die beiden Tore zum Endstand schoss Schröder dann selbst. Zunächst schob er einen kurz ausgeführten Freistoß von Weißmann zum 4:6 ins lange Eck (78.), dann konnte er dank seines absoluten Willens einen Querpass von Daniel Mai am zweiten Pfosten zum 4:7 über die Linie drücken (89.). Zwischen den beiden Toren hatte der TSG eine gute Chance zum Anschlusstreffer, die Daniel Lembach mit einer starken Parade zunichte machte.

Über die gesamte Spieldauer lässt sich festhalten, dass es der Mannschaft schwer fällt ein konstantes Spiel auf den Platz zu bekommen und das Defensivverhalten auch gegen spielerisch limitierte Gegner stets zu wünschen übrig lässt. Trotzdem wurde das Ziel der 3 Punkte auch nach den Rückschlägen nicht außer Acht gelassen und zum Ende auch aufgrund der größeren Kraftreserven erreicht. Nächste Woche im Lautertal-Derby heißt es nachzulegen, das Punktepolster zur Abstiegsregion auszubauen und den Nachbar aus Otterbach auch tabellarisch zu überholen.

 

Aufstellung: 27 Daniel Lembach - 5 Marco Geib, 3 Dennis Förster, 4 Stefan Brendel,

7 Marcel Schönborn - 2 Robin Kohlmayer (ab 55. 14 Sandro Schröder) , 8 Janek Wilking -
10 Daniel Mai, 9 Marco Weißmann, 6 Florian Bopp (ab 52. 12 Aljoscha Schmitt) - 11 Daniel Heymann

 

Spielfilm: 0:1 Mai (2.), 0:2 Heymann (4.), 1:2 Ewert (6.), 2:2 Schohl (19.), 2:3 Weißmann (34.), 3:3 Ewert (38.), 4:3 Soles (53.), 4:4 Weißmann (55.), 4:5 Mai (74.), 4:6, 4:7 Schröder (78., 89.)

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