VfL Kaiserslautern - SV Katzweiler 2:0 (0:0)

Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende musste der SV Katzweiler am Mittwoch Abend beim VfL Kaiserslautern antreten. Bereits nach fünf Minuten herrschte kurzzeitig Schockstarre bei den Grünen. Im eigenen Sechzehner herrschte ein Getümmel und Ghasemi kam plötzlich frei zum Abschluss. Sein Schuss wurde sensationell von Torwart Edgard Bader pariert.Diese Tat war wie ein Weckruf für den SVK, in der Folge änderte sich das Auftreten kolossal.

Pascal Hager sorgte mit einem Distanzschuss erstmals für Aufsehen, scheiterte aber am stark parierenden Rheinfrank. Nach knapp 20. Minuten bot sich die ideale Gelegenheit für Katzweiler in Führung zu gehen. Michel versuchte den Ball an Gegenspieler Brodowski vorbei zu heben, doch dieser nahm mehr als offensichtlich die Hand zur Hilfe. Folgerichtig gab es den Strafstoß für die Grünen. Stürmer Marco Weißmann trat an und verschoss, womit sich die Elfmetermisere leider weiter fortsetzt. Trotz diesem Rückschlag blieb Katzweiler das bestimmende Team. Es folgten im Verlauf einige gute Chancen. Nach Doppelpass zwischen Weißmann und Schröder kam der aufgerückte Innenverteidiger frei zum Schuss, verfehlte das Ziel aber deutlich. Nach einer guten Flanke von Helmes fehlten Dennis Michel nur Zentimeter um den Ball per Kopf ins Tor zu bugsieren. Katzweiler war das aktivere Team und beherrschte das Spiel, doch man verpasste es den Führungstreffer zu erzielen. So ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeit.

Direkt nach Wiederanpfiff sollte sich die mangelnde Chancenverwertung rächen. Der auf dem schwer zu bespielbaren Hartplatz ansonsten sehr umsichtige Julian Schmitt kam an der Mittellinie einen Schritt zu spät, sein Gegner nahm das dankend an. Den fälligen Freistoß brachte Jung mit einem langen hohen Ball eigentlich ungefährlich Richtung Strafraum. Das folgende Kopfballduell verlor Kohlmayer gegen Amare, der Ball fiel vor die Füße von Ghasemi, der von der Defensive vollkommen aus den Augen verloren wurde und ungestört per Dropkick vollenden konnte (47.). Nur kurze Zeit später verlor Schneider den Ball an der Mittellinie in der Vorwärtsbewegung. Nachdem einige Defensivspieler des SVK den Ball bereits im Seitenaus wähnten, konnte der VfL relativ ungestört kontern. Die Hereingabe von Schulz schien eigentlich zu lang und unerreichbar zu sein. Aus dem Rücken der Abwehr flog jedoch Naamwanuru heran und drückte den Ball ins Netz (52.). Binnen fünf Minuten stellte der VfL damit den kompletten Spielverlauf auf den Kopf. Katzweiler musste nun noch mehr riskieren. In der restlichen Spielzeit sollte VfL Torwart Rheinfrank zum Matchwinner avancieren. Beste Chancen von Katzweiler wurden von ihm vereitelt. Eine Hereingabe von Michel rutschte ohne Berührung durch den Fünfmeterraum, am Ende kam Helmes einen Schritt zu spät. Kurz darauf scheiterte Schröder aus kurzer Distanz am Keeper. Nach einer Direktabnahme von Kohlmayer war erneut Marco Rheinfrank zur Stelle. Schneider setzte nach Flanke von Hager zum Kopfball an, doch auch da rettete die Fußspitze vom Heimtorwart. Trotz der Vielzahl an hochkarätigen Möglichkeiten schaffte es der SVK nicht den Anschlusstreffer zu erzielen. Nach den beiden Treffern hatte der VfL nur noch eine Chance, Ghasemi traf dabei die Latte. Das Heimteam verteidigte mit Mann und Maus und schaffte es nur ihr Defensivspiel zu entlasten, wenn Ghasemi einen langen Ball von Jung festmachen konnte. An diesem Abend war dies allerdings ausreichend um den SV Katzweiler zu schlagen.

Wie bereits in einigen Spielen der Vorsaison sind die Mannen aus dem Lautertal an der mangelnden Chancenverwertung und der eigenen Schwäche bei gegnerischen Standards gescheitert. Daran gilt es in den nächsten Wochen zu arbeiten. Nichts desto trotz heißt es jetzt, Mund abwischen und am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen die SG Enkenbach/Mehlingen um die ersten Punkte der Saison kämpfen.

 

Aufstellung: 1 Edgard Bader - 5 Sven Bauer, 2 Sandro Schröder, 6 Robin Kohlmayer, 11 Mike Schneider - 7 Pascal Hager, 4 Julian Schmitt - 3 Philipp Helmes (61. Florian Bopp), 10 Aljoscha Schmitt, 8 Dennis Michel (82. Marcel Schönborn) - 9 Marco Weißmann (87. Sebastian Sann)

Spielfilm: 1:0 Mostafa Besarat Dar Ghasemi (47.), 2:0 Titus Ania Naamwanuru (52.)

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