SG Eintracht Kaiserslautern - SV Katzweiler II 1:6 (1:3)

Endlich durfte auch die 2. Mannschaft des SV Katzweilers loslegen. Nach einer aufgrund des späten Saisonstarts schier unendlichen Vorbereitung stand der Auftakt bei der SG Eintracht Kaiserslautern auf dem Programm.

Auf dem einstmals in und um Kaiserslautern gefürchteten, mittlerweile aber in die Jahre gekommenen Gelände der SG warteten 2 "hervorragende" Rasenplätze auf die Mannen aus dem Lautertal. Nach dem Aufwärmen auf dem grüneren der beiden unebenen Geläufe startete das Spiel auf Platz 1, welcher eher aus Unkraut und verbranntem Gras als aus Rasen bestand.

Die Marschroute der Mannen aus Katzweiler war trotzdem Ball und Gegner so gut es geht laufen zu lassen. Bereits hier muss gesagt werden, dass dies über weite Strecken der 90 Minuten nicht gelingen sollte. Zunächst kam man ordentlich ins Spiel und konnte auch die unorthodoxe Taktik des Gegners (4 Mann auf die Innenverteidiger) gut entschlüsseln. Die sicheren Fleischer und Brendel schafften es immer wieder die erste Angriffslinie zu überspielen, so dass im Mittelfeld und auf den Außen unendliche Weiten auf die in schwarz antretenden Lautertaler entstanden. Nach 11 Minuten kam man auch zum ersten Torerfolg. Daniel Heymann wurde ca. 20 Meter vorm Tor freigespielt und schloss in seiner unnachahmlichen Art mit der Innenseite ab. Seinen Gewaltschuss konnte Mark Baumann im Tor der SG nicht festhalten, der Ball überquerte mit 3 km/h die Torlinie. Auch in der Folge spielte der SVK den etwas gepflegteren Ball. Über Marc Schlegler und den sehr agilen, aber oft glücklosen Sascha Wechsler wurde der Ball meist nach vorne getragen. Die letzten Bälle waren allerdings oft zu ungenau. Ein Kopfball von Wechsler verfehlte das Ziel um wenige Zentimeter. Nach 24 Minuten erhöhte Katzweiler auf 2:0. Brendel eroberte den Ball, spielte Manuel Weißmann auf der linken Seite frei und dieser legte wieder in die Mitte. Der ungenaue Pass wurde direkt vor die Füße von Brendel geklärt, der nach einer kleinen Stolpereinlage einschieben konnte. Wenig später fiel das 3:0. Torschütze war wiederum Daniel Heymann, wieder mit der Innenseite aus 20 Metern, diesmal allerdings keine Abwehrchance für Baumann im Tor der SG (28.). Danach flachte das geringe Niveau des Spiels noch etwas weiter ab. Die SG Eintracht kam zu der ein oder anderen Gelegenheit. Nach einem missglückten Abwurf von Fabi Schulz und dem anschließenden Postenknaller, kam der Ball über die Außen an die Strafraumgrenze zu Marco Lenz. Dieser nahm einen kleinen Kontakt von Brendel gerne an, sank zu Boden und Schiedsrichter Schwarz entschied auf Elfmeter. Ludwig Zwally ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und verkürzte auf 1:3 aus Sicht der SG. 

Nachdem in der Halbzeit hauptsächlich die mangelnde Konzentration bei einfachen Bällen angesprochen wurde, wollte man dies in der 2. Hälfte besser machen. Direkt nach Wiederanstoß konnte der Ball erobert und zu Daniel Heymann gebracht werden. Dieser ließ Baumann mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck keine Abwehrchance (47.). Der eingewechselte Luca Schneider konnte mit seinem 1. Tor in einem Pflichtspiel auf 5:1 erhöhen (60.). Einen schönen Ball in die Schnittstelle vollendete er mit einem satten und überlegten Schuss ins kurze Eck. Daniel Heymann konnte mit seinem 4. Tor des Tages auf 6:1 stellen, was auch gleichzeitig den Endstand bedeutete. Die SG kam in Hälfte 2 zu wenigen Halbchancen, die entweder Fabi Schulz im Tor sicher entschärfte oder aufgrund der mangelnden Technik der Angreifer kläglich vergeben wurden. 

Im Endeffekt stand ein nie gefährdeter 6:1-Auswärtserfolg. Es gilt jedoch noch einiges zu verbessern, um auch gegen stärkere Gegner bestehen zu können. Nächster Gegner ist am Sonntag um 13:15 Uhr der Nachbar aus Mehlbach.

 

Aufstellung: 1 Fabian Schulz - 2 Hendrik Hellriegel (25. Simon Köhlen), 4 Stefan Brendel, 3 Mathias Fleischer, 14 Hannes Wilhelm - 10 Marc Oliver Schlegler, 6 Christoph Schmitt - 5 Sascha Wechsler (46. Tobias Lorentz), 8 Daniel Heymann, 11 Daniel Emanuel - 9 Manuel Weißmann (56. Luca Schneider)

Spielfilm: 0:1 Daniel Heymann (11.), 0:2 Stefan Brendel (24.), 0:3 Daniel Heymann (28.), 1:3 Ludwig Zwally (40.), 1:4 Daniel Heymann (47.), 1:5 Luca Schneider (60.), 1:6 Daniel Heymann (76.)

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