Anekdoten aus dem Vereinsleben des SV Katzweiler

Die Vorstandswahl

In den späten 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts fand die Generalversammlung des SV Katzweiler in der Gaststätte Christmann statt. Unter Anderem war auch die Position des 1. Vorsitzen-den neu zu vergeben. Zu vorgerückter Stunde (Mitternacht war längst vorbei) hatte sich immer noch kein Kandidat gefunden. Mitglieder, die die Versammlung kurzfristig zum „Austreten“ verließen, wurden in der Zwischenzeit als Kandidaten benannt. Selbst dieser Trick führte nicht zum gewünschten Ergebnis. So ließ sich der bisherige Vorsitzende endlich doch als Kandidat für eine weitere Amtszeit überreden. Nach einem großen Aufatmen ergriff jedoch ein Mitglied das Wort mit dem folgenden Satz: „Ist dieser Mann geistig überhaupt in der Lage eine solches Amt in diesem Alter zu bekleiden“. Der Kandidat verzichtete daraufhin mit den Worten: „Ich scheiß euch drauf“ auf eine erneute Amtsführung. Somit konnte an diesem Abend, oder besser gesagt Morgen, kein 1. Vorsitzen-der gefunden werden und die Generalversammlung musste unverrichteter Dinge aufgelöst werden.

 

Das Wettsaufen

Als ein ehemaliger aktiver Spieler im nicht mehr ganz nüchternen Zustand endlich zu seiner Frau nach Hause kam wurde er mit folgenden Worten empfangen: „Wo kommst du jetzt mitten in der Nacht her“? „Aus dem Sportheim, wir hatten dort ein Wettsaufen“ lautete die Antwort des Recken.

Daraufhin die Gattin des Fußballers: „Und wer hat Zweiter gemacht“?

 

Der perfekte Englisch-Kenner

Am Ende einer ausführlichen Spielersitzung wurde in die Runde gefragt ob noch jemand etwas zu bemerken hätte. Daraufhin meldete sich der ehemalige Manschaftsbetreuer mit den Worten: „Ich kann nicht besonders gut Englisch aber den folgenden Ausspruch habe ich mir gemerkt.

„A winning team ………..reißt man niemals auseinander“

 

Der Zigarettenfreund

Einem ehemaligen Fußballer unterlief eines Tages im Sportheim ein verhängnisvoller Fehler. Er kaufte tatsächlich beim Wirt eine Packung Marlboro-Zigaretten, obwohl er vorher seit geraumer Zeit die holländische Zigarettenmarke „Van Andern“ bevorzugte. Diese Tat blieb jedoch nicht unbemerkt und aus allen Ecken kamen Mitspieler um sich bei dem alten Recken schadlos zu halten. Die Zigaretten waren im Nu vergriffen. Selbst hinter den Ohren hatten einige Sportkameraden die Zigaretten stecken. So verblieb dem Zigarettenfreund nur eine einzige Zigarette.

 

Die öffentliche Spielersitzung

Nach einer, wie damals üblich, öffentlichen Spielersitzung wurde gefragt, ob noch jemand was zu sagen hätte. Ein jüngerer Aktiver meldete sich zu Wort: „Ich möchte gerne einmal wissen was die ganzen Leute, die sich hier im Raum befinden und mit der Sache überhaupt nichts zu tun haben, hier überhaupt verloren haben.“ Der Satz war noch nicht richtig ausgesprochen als das große Donnerwetter des ehemaligen 1. Vorsitzenden einsetzte. Bei der nächsten Spielersitzung hatte der junge Aktive trotz lauten Skandierens seines Namens durch seine Mitspieler keine Schlussbemerkung mehr zu sagen.

 

Die Benachrichtigung des SWFV an die Fußballabteilung des SVK

Die Fußballer des SVK waren traditionell keine Kinder von Traurigkeit, weil es bei fast allen Spielen hoch herging. Beim Überqueren der Lauterbrücke an der Schafmühle flatterten den meisten Gästespielern schon die Hosen. So kam es, dass vom Südwestdeutschen Fußballverband noch vor Beendigung der Vorrunde eines Tages ein offizielles Schreiben kam mit ungefähr folgendem Wortlaut: „Euer engagiertes Fußballspiel in allen Ehren, aber 24 rote Karten bei beiden Aktivenmannschaften sprechen eine deutliche Sprache“. Der Brief schloss mit der Bemerkung und Mahnung in Zukunft doch etwas ruhiger zu Werke zu gehen.

 

 

Das Volleyballturnier in Landstuhl

Dass in Katzweiler nicht nur Fußball gespielt wird, wissen die meisten Insider. Auch die Volleyballabteilung konnte in der Vergangenheit einige Erfolge vorweisen. So traf es sich eines Tages, dass sich die besten Mannschaften des Pfälzischen Volleyballverbandes zu einem Einladungsturnier des VBC Landstuhl trafen. Das eine Halbfinale bestritten dabei die Mannschaften des SV Katzweiler und des Turnierfavoriten TFC Kaiserslautern. Das Spiel wogte hin und her, aber am Ende konnte sich der SVK im fünften Satz mit 18:16 durchsetzen. Daraufhin ließ sich der Hallensprecher und in Personalunion Verbandsvorsitzender des Pfälzischen Volleyballverbandes zu folgender Bemerkung hinreißen: „Leider ist die beste Mannschaft des Turniers ausgeschieden“. Dem Spielführer des SVK ist diese Durchsage nicht entgangen und so begab er sich zur Sprecherkabine. Die Worte die dann in dieser Kabine gefallen sind wollen sie wirklich nicht wissen.

 

Der „Räätscheler“

Der damalige Vorsitzende des SV Katzweiler, der immer in Zeitdruck war, wollte eines Tages eine Genehmigung für den SVK bei der Kreisverwaltung beantragen. Das Anklopfen bei dem zuständigen Sachbearbeiter brachte als Ergebnis nur die Bemerkung „Bitte warten Sie noch einen Moment“. Da sich das Ganze in der Mittagspause unseres damaligen Vorsitzenden abspielte war er von dieser Aussage nicht „amused“. Da die Bürotür einen ganz kleinen Spalt offenstand, konnte man einen Blick in das Büro erheischen. Zum Entsetzen des Antragsstellers sah er, dass der Sachbearbeiter auf seinem Stuhl untätig „räätschelte“ (mit dem Stuhl wippte) Und daraufhin hat der Schornstein geraucht.

 

Der Lottogewinn 1

Ein ehemaliges Mitglied des SVK konnte sich eines Tages über einen Lottogewinn in Höhe von

ca. 5000,- DM freuen. Zur Feier des Tages besuchte er das beste Lokal am Platze, nämlich das Haus „Zum Hexenbäcker“ in Kaiserslautern. Beim Ober fragte er dann, was dieser, diesem Anlass entsprechend, empfehlen könnte. Der Ober empfahl ein Gericht mit Kaviar. Auf die Frage des Recken, was dies denn sei antwortete der Ober: „ Kaviar sind die Eier vom Stör“. Daraufhin entgegnete unser Mitglied: „Na dann hauen Sie mal 3, 4 in die Pfanne“

 

Der Lottogewinn 2

Eine Tippgemeinschaft des SVK konnte eines Tages einen 5er im Lotto gewinnen. Der Verwalter der Lottokasse rief unverzüglich seine beiden Mitspieler an um diesen Anlass gebührend zu feiern. Leider befand sich ein Mitspieler auf Montage in Karlsruhe. Im dortigen C&A stellte er sich in Gipserklamotten vor mit der Aussage: „Von oben bis unten neu“. Die beiden anderen Mitspieler holten diesen Recken dann in Karlsruhe ab und man begab sich von dort aus auf eine Zechtour. Als dann Tage später die Gewinnquoten feststanden, stellte man mit Erstaunen fest, dass die Zechtour um die 7.000,- DM kostete, der Lottogewinn aber nur ca. 5000,- DM einbrachte

 

Die Bierspende eines Gönners

Eines Sonntags nach einem gewonnenen Heimspiel kam ein Gönner des SV Katzweiler in die Kabine um der Mannschaft zu ihrem Sieg zu gratulieren und zur Feier des Tages stellte er ein 30 Liter-Faß Bier zur Verfügung. Mit betrübter Miene meldete sich der Mittelstürmer mit den Worten: „Das reicht ja gerade für die Abwehr“.

 

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