SV 1906 Katzweiler e.V.
SV 1906 Katzweiler e.V.

SV Otterberg - SV Katzweiler 2:1 (0:0)

Bereits am Freitagabend lud der SV Otterberg zum Fluchtlichtspiel ein. Von Beginn an versuchten die Hausherren den SVK in die Schranken zu verweisen und dominierten das Spielgeschehen in den ersten 20 Minuten. Schady traf bei einem Abschluss den Pfosten und SVO-Spieler-Co-Trainer Mangold hatte mehrere Abschlüsse im Strafraum. Endstation war allerdings mehrmals Torhüter Ebelsheiser oder die Ungenauigkeit der Abschlüsse. Nach dem überstandenen Sturmlauf kamen die Katzweilerer besser in die Partie. Häufig versuchten die Grünen die schnellen Außenspieler in Szene zu setzen, das gelang vor allen Dingen auf der rechten Seite. Doch der ersten nennenswerten Aktion im gegnerischen Strafraum, ging keine spielerischen Idee aus. SVO-Verteidiger Hofmann versuchte entspannt das Spiel aufzubauen, Schneider ging mit Tempo drauf und spitzelte den Ball mit der Fußspitze vom Fuß des Verteidigers. Der verzweifelte Rettungsversuch Hofmanns landete für alle ersichtlich am Bein des schnellen Außenstürmers, der daraufhin zu Fall kam. Schiedsrichter Pallmann-Heger wertete diese Situation allerdings, zum Unmut der Grünen, nicht als Foul. Damit stand er sichtlich alleine unter den 22 Akteuren, den Trainern und Betreuern und den rd. 100 Zuschauern. Ab dieser Situation drehte sich das Spiel. Otterberg hatte zwar weiterhin mehr Ballbesitz, doch die gefährlicheren Offensivkationen standen Katzweiler zu gute. Gleich dreimal setzte sich SVK-Kapitän Schneider gegen seine Gegenspieler durch und kam in Strafraumnähe, doch alle dreimal spielte dieser den letzten Pass zu ungenau und verspielte damit hochkarätige Chancen. Zur Pause blieb es beim 0:0. Ein durchaus gerechtes Ergebnis.
Auch nach dem Seitenwechsel ging es hin und her. Ein Schuss von Marco Weißmann ging haarscharf am langen Pfosten vorbei. In der nächsten Aktion war wieder der Gastgeber aus Otterberg an der Reihe. Schady erhielt im Strafraum den Ball, durch eine schlechte Ballannahme bewegte er sich damit Richtung Eckfahne. Er spürte Eckhardt in seinem Rücken und verringerte sein Tempo, um den Kontakt zu suchen. Timo Eckhardt agierte in der Szene äußerst unglücklich und lief von hinten auf Schady auf, der spektakulär den Weg zum künstlichen Grün suchte. Der geringe Kontakt war für Schiedsrichter Pallmann-Heger Anlass genug um auf den Punkt zu zeigen. Timo Mangold verwandelte anschließend sicher (55.). In der Folge zeigte Katzweiler eine Trotzreaktion, nach dem Motto jetzt erst recht. Diese Einstellung wurde auch schnell belohnt. Bei einem langen Ball blockte Heimler, aus zugegebenermaßen abseitsverdächtiger Position, seinen Gegenspieler Hofmann weg und machte so den Weg frei für Schneider. Der suchte schnell den Weg in die Box, ließ Terner ins Leere grätschen, umspielte Keeper Buffery und bekam dann vom nachrückenden Heimler den Ball vom Fuß geklaut. Heimler konnte die hervorragende Vorarbeit Schneiders nutzen und versenkte den Ball im verwaisten Tor (63.).  Mit diesem Treffer verlagerte sich die Anzahl der Torchancen komplett auf die Seite der Gäste aus dem Lautertal. Zuerst verfehlte ein Schuss von Weißmann das lange Eck. Nach einem Ballgewinn von Dan Boakye, der nach Verletzungspause ein bärenstarkes Spiel ablieferte, war Heimler plötzlich alleine durch. Sein Abschluss wurde jedoch pariert. Danach setze sich abermals Schneider im Laufduell durch, jedoch flog sein Volleyschuss knapp am Tordreieck vorbei. Wie schon im letzten Spiel betrieben die Spieler von Coach Alex Gauch Chancenwucher und bekamen wieder kurz vor dem Ende die Quittung dafür. In der gegnerischen Hälfte spielte der eingewechselte Beserat Dar Ghasemi einen Fehlpass und diesmal konterte der SVO. Schady erhielt an der Strafraumkante den Ball, drehte sich am Gegenspieler vorbei und passte in die Mitte. Dort stand Jack Buffery goldrichtig. Sein Schuss fand mit Hilfe des Innenpfostens den Weg über die Torlinie (83.). Dies sollte die Entscheidung gewesen sein. Auch das Auflösen der gesamten Defensivreihe brachte keinen Erfolg mehr. Eine wirklich große Torchance bekamen die Gäste trotz energischen Anrennens nicht mehr zustande. Wie schon im letzten Spiel investierte die Mannschaft des SV Katzweiler sehr viel, lieferte neben den Grundlagen von Kampf und Leidenschaft auch die nötigen Gelegenheiten, um solche engen Spiele für sich zu entscheiden. Allein das Glück fehlte.
 
Aufstellung: 1 Nico Ebelsheiser - 28 Enes Hakyemez, 10 Timo Eckhardt, 25 Marco Geib, 2 Kevin Michel - 26 Dan Boakye, 42 Jens Müller - 7 Dennis Michel, 24 Marco Weißmann, 11 Mike Schneider - 31 Philipp Heimler
Spielfilm: 1:0 Timo Mangold (55.), 1:1 Philipp Heimler (63.), 2:1 Jack Buffery (83.)

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